Mutters Werk:

„Der ganze Zweck meines Wirkens liegt darin, das Paramatman-Licht herabzurufen und den Menschen zu helfen. Eure Herzen dem Licht zu öffnen und euren Glauben zu stärken – dafür bin ich gekommen.“

Frage: Was ist Dein Hauptanliegen?

Mutter Meera: Den Menschen zu helfen und sie glücklich, ruhig, zufrieden, harmonisch und liebevoll zu machen. Glücklichsein und spirituelle Entwicklung hängen miteinander zusammen. Voll Frieden und glücklich zu sein sind die wichtigsten Grundlagen für spirituelle Übungen; sie geschehen dann von allein.

F: Was ist Dein Ziel?

MM: Alle Aspekte des menschlichen Wesens zu beschützen.

Adilakshmi:

Mutter Meera kennt die menschliche Natur genau; Sie weiß, wie schwer es auf der Erde ist. Sie hilft jedem, wie auch immer er geartet ist und ungeachtet seiner Lebensstellung oder Bewußtseinsstufe. Andere göttliche Inkarnationen sind geneigt, ihre Hilfe auf Menschen auszurichten, die sich auf einer bestimmten Entwicklungsstufe befinden.

F: Die Mutter wirkt jetzt unablässig in der Welt, nicht wahr?

MM: Ja, unablässig. Das Bewußtsein der Menschen wird auf große Sprünge und Entdeckungen vorbereitet – möglichst auf sanfte Weise. Aber manches muß zerstört werden. Ich zerstöre nicht gern, ich verändere lieber. Doch wo keine Offenheit besteht, ist Zerstörung unausweichlich. Dennoch, Gott gibt den Menschen eine große Chance. Viele göttliche Personen sind hier. Wir zeigen den Menschen einen Ausweg. Wir bieten ihnen das göttliche Licht, das göttliche Wissen an. Wir bringen das göttliche Bewußtsein ins Erdbewußtsein herab. Nun muß der Mensch wählen. Er ist frei. Gott zwingt seine Kinder nicht, etwas Bestimmtes zu tun; er wünscht sich ihre freie Liebe. Gnade und Liebe sind immer da.

F: Du hast das Paramatman-Licht herabgebracht, um das Werk der globalen und individuellen Transformation beschleunigen zu helfen. Hat Dein Wirken noch andere Aspekte, neben dem Herabbringen des Lichts?

MM: Ich bin gekommen, um zu sagen, daß alle Wege, die die Menschen beschreiten, gleich gut sind und zu Gott führen und daß die Gläubigen deshalb den Weg jedes anderen achten sollten. Moslem, Christen, Hindus, Buddhisten oder Angehörige anderer Religionen – sie mögen an ihrem Glauben festhalten, doch sollten sie sich nicht gegenseitig hassen oder bekämpfen. Welchen Weg auch immer jemand beschreitet, er kann zu mir kommen, und ich werde ihm helfen, sich auf das Göttliche zu besinnen, und ihm Frieden und Glück schenken, wenn er in Not ist.

F: Welche Bedeutung hat das Paramatman-Licht?

MM: Ich habe das Paramatman-Licht herabgerufen. Das Paramatman-Licht ist in allem. Das Werk der Transformation wird dadurch viel schneller ge schehen – vorausgesetzt, daß die Menschen offen sind. Jedoch wenn sie es jetzt noch nicht sind, ist der Druck und die Macht des Lichts so groß, daß sie sich öffnen werden.

F: Was bedeutet es, das Paramatman-Licht herabzubringen? Ist Paramatman nicht schon überall?

MM: Das Paramatman-Licht ist in der Tat überall; aber wenn man es benötigt, muß man wissen, wann, wo, wie und wofür es verwendet werden kann. Das Licht ist immer schon da gewesen. Ich betete zu Paramatman, dem Höchsten Wesen, um gezielt damit arbeiten zu können. Das Licht ist nie zuvor genutzt worden. Wie Elektrizität ist es überall, doch man muß wissen, wie es aktiviert werden kann. Zu diesem Zweck bin ich gekommen.

F: Ist es Deine Absicht, eine Religion zu gründen?

MM: Nein. Das Göttliche ist das Meer. Alle Religionen sind Flüsse, die zum Meer hinführen. Manche Flüsse machen große Schleifen. Warum nicht direkt zum Meer gehen?

F: Wenn Du Deinen Körper verläßt, wird dann das Licht mit Dir fortgehen?

MM: Es wird bleiben, es wird weiter wirken. Jeder Avatar bringt ein bestimmtes Licht herab, das die Geschichte der Menschheit verändert. Wir müssen uns bemühen, das Licht zu offenbaren, das als Knospe in uns verborgen ist. Es muß aufblühen wie eine Blume. In allen Dingen, überall, in allen Wesen ist das Licht verborgen, und es muß offenbart werden. Wenn wir das mit ganzem Herzen versuchen, wird es uns gelingen. Ich möchte, daß das Paramatman-Licht überall erblüht. Die innere Verbindung

F: Was sollen wir tun, um Dein Licht und Deine Hilfe zu erhalten, wenn Du nicht körperlich bei uns bist? Wie können wir die ständige innere Verbindung mit Dir halten? Was sollen wir tun, um auf unserem geistigen Weg, unserer Sadhana, weiterzukommen? Erwartest Du etwas von denen, die die Führung ihres Lebens und ihrer Sadhana in Deine Hände legen?

MM: Was die Sadhana angeht, so solltet ihr Japa machen, wenn ihr mein Licht und meine Hilfe erhalten wollt und ich nicht physisch bei euch bin. Nur durch Japa seid ihr in ständiger innerer Verbindung mit mir. Wenn ihr in eurer Sadhana irgendwelche Fortschritte erzielen wollt, müßt ihr Japa machen. Es ist die mühelose Methode, beständig das Göttliche im Geist zu behalten. Ich erwarte von keinem Menschen irgend etwas, doch wenn jemand in seiner Sadhana ehrlich und ernsthaft ist, bereitet mir das Freude.

F: Die meisten Menschen, die zu Dir kommen, sehen Dich nur beim Darshan. Welches ist die beste Beziehung, die sie zu Dir entwickeln können?

MM: Die beste Art, mir nahe zu sein, ist, an mich zu denken. Genauso bringt die Besinnung auf das Göttliche dessen Gegenwart herbei. Liebe, Aufrichtig keit und Streben verbinden uns mit dem Göttlichen.

F: Obwohl ich weit von Dir entfernt lebe, spüre ich Deine Gegenwart stark und konkret. Ist das echt oder nur Einbildung?

MM: Es ist echt. Diejenigen, die wirklich nach dem Göttlichen streben, erhalten meine Hilfe und mein Licht, wo auch immer sie sich in der Welt aufhalten. Als Folge davon schreitet ihre Verwirklichung schneller voran.

F: Wenn wir während des Tages Deine Gegenwart als Druck spüren – im Herzchakra oder im Kopf zum Beispiel – sollten wir uns dann ganz darauf ausrichten und das, was wir gerade tun, unterbrechen?

MM: Die Gegenwart kommt und geht von allein. Wenn es möglich ist, könnt ihr eure Tätigkeit unterbrechen, um euch auf die Gegenwart auszurichten. Jedoch, ob ihr eure Aufmerksamkeit ihr zuwendet oder nicht, sie wird nach ihrem Belieben wirken. Ihr könnt danach streben, daß sie öfter kommt.

F: Könntest Du die Beziehung zwischen Deinem Geist und dem des Devotees beschreiben?

MM: Wenn Zweifel im Devotee sind, dann gebe ich Licht in seinen Geist, so daß er klar sieht. Das ist für mich einfach und nichts Außergewöhnliches. Es ist nicht so, daß ich in seinem Geist lese, sondern wenn etwas nicht klar ist, dann mache ich es klarer.

F: Wie weißt Du aus der Entfernung den Zustand eines Menschen?

MM: Ich sehe.

F: Hat ein Foto der Mutter einen Nutzen?

Adilakshmi: Ja. Das Bild der Mutter ist nicht einfach ein Bild. Ein Teil des Göttlichen ist darin, die Kraft der Mutter ist in ihm enthalten. Man sieht tatsächlich die Mutter, wenn man das Bild anschaut.

F: Wie ist man am besten mit Dir verbunden?

MM: Die Seelenverbindung ist am besten. Es ist am besten, im Inneren zu fühlen. Doch könnt ihr auch schreiben.

F: Wie können wir Deiner inneren Lehre am besten folgen?

MM: Wenn ihr bemerkt, daß es etwas gibt, das ihr verstehen müßt, so fragt mich einfach innerlich, mit Liebe und Hingabe, und ich werde es euch lehren.

F: Ich spüre, daß Du mich reifen läßt und alles in meiner Entwicklung anregst. Ist das so?

MM: Du läßt es geschehen, das ist etwas Wunderbares. Ich kann alles geben, aber du mußt auch alles wollen. Ich kann vieles geben, noch bevor du weißt, daß du es willst, doch wenn du darum weißt, geschieht es schneller und bringt mehr Freude.

F: Ich möchte Dir mein Leben widmen, Mutter Meera.

MM: Es ist nicht notwendig, mir ergeben zu sein oder an mich zu glauben. Wenn du aufrichtig zu deinem Guru oder Meister, zu Gott, zum Absoluten oder zum Göttlichen bist, reicht das aus und ich werde deinen Glauben stärken. Letztlich genügt es, wenn du an Gott glaubst. Erfülle deine Arbeit und deine Pflichten mit ganzem Herzen und mit Freude, bringe Frieden und Glück in deine Familie und deine Umgebung, mache dein Japa (das Wiederholen des göttlichen Namens) und bitte dann um das, was du dir wünschst. Wenn du mich oder meine Hilfe brauchst, werde ich dir helfen, ganz gleich wie der Weg aussieht, dem du folgst. Für mich gibt es keinen Unterschied. Alle Wege führen zum selben Ziel, zur Verwirklichung des Göttlichen

F: Ist es wichtig, regelmäßig zu meditieren?

MM: Ja, eine halbe oder eine Stunde zu meditieren ist gut. Aber wenn jemand fanatisch wird und seine Arbeit aufgeben, allein leben und 24 Stunden am Tag meditieren möchte – das ist nicht gut.

F: Welche Art von Meditation sollten wir ausüben?

MM: Schließt die Augen, sitzt in Stille und macht Japa mit irgendeinem göttlichen Namen.

F: Was ist Japa? Warum ist es so wichtig?

MM: Japa ist die Wiederholung des Namens desjenigen, an den wir glauben. Japa ist sehr wichtig. Japa beinhaltet nicht gewöhnliche Worte. Jeder göttliche Name ist erfüllt von göttlichen Schwingungen. Diese umgeben und beschützen uns und durchdringen unseren Körper und unser ganzes inneres Sein. Das Besinnen auf den göttlichen Namen schenkt unmittelbar Frieden und Glück und wendet uns vom Weltlichen zum Göttlichen. Für Japa gibt es keine festgelegte und begrenzte Zeit. Es ist sehr gut, den ganzen Tag Japa zu machen. Wenn das nicht geht, dann pflegt das Besinnen auf das Göttliche, wann immer es möglich ist. Japa können wir während jeder Tätigkeit machen. Es geht leichter bei einer körperlichen Tätigkeit ohne geistige Arbeit. Japa hilft uns, unser Bewußtsein zu reinigen, und macht unsere Sadhana mühelos.

F: Wie sollen wir Japa sagen?

MM: Sagt es einfach. Beim Japa soll man sich nicht anstrengen oder versuchen, irgend etwas Bestimmtes zu erreichen. Man soll versuchen, aufrichtig zu sein und Liebe zu Gott zu empfinden. Darauf folgt die Kraft unmittelbar, ob man das wahrnimmt oder nicht.

F: Könntest Du die Kraft des Namens erklären?

MM: Jede Silbe eines göttlichen Namens – z. B. Krishna oder Jesus – enhält Schwingungen, die die Atmosphäre verwandeln. Jedes Objekt, an das wir wiederholt denken, erzeugt seine eigene Schwingung. Obwohl Mantras stark und machtvoll sind, spüren wir vielleicht nicht gleich ihre Wirkung, doch es werden sich Ergebnisse einstellen. Man kann die Unterschiede in den Schwingungen von Worten spüren. Durch den Gebrauch eines Wortes kann man Dinge verändern.

F: Ist es notwendig, auf einen Guru zu warten, der einem ein Mantra gibt, oder darf man selber eins finden?

MM: Das Mantra, das sich leicht und spontan einstellt, solltest du gebrauchen. Es sollte eine starke Empfindung erzeugen und wie Musik sein, die aus dem Herzen fließt.

F: Ich habe kein festes Japa. Es sind immer wieder andere göttliche Gestalten, die mir einfallen – wie Shiva oder Krishna – und ich singe dann ein dazu passendes Mantra. Ist das in Ordnung so?

MM: Ja, was einen in dem jeweiligen Augenblick anspricht, ist in Ordnung. Man muß nicht ein festes Mantra haben.

F: Wenn ich Deinen Namen wiederhole, ist es dann nötig, das ganze Mantra zu sagen, wie es in Die Mutter steht, oder kann ich einfach „Mutter Meera“ oder bloß „Meera“ wiederholen?

MM: Beides reicht aus.

F: Wenn man über eine Gestalt des Göttlichen meditiert, reicht es dann, das Göttliche einfach zu empfinden, oder sollte man auch seinen Namen wiederholen?

MM: Es genügt, zu empfinden. Trotzdem ist es gut, auch den Namen des Göttlichen im Geist zu wiederholen, weil dadurch Geist und Herz geübt werden.

F: Welches ist die beste Meditationstechnik?

MM: Es gibt so viele Techniken. Im allgemeinen verwirren sie die Menschen. Ziemlich oft steigern sie den spirituellen Stolz, statt ihn auszulöschen. Doch ein stolzer Mensch ist fern von Gott. Ihr müßt sehr vorsichtig sein. Das Beste ist, sich des Göttlichen in allem zu erinnern und alles dem Göttlichen darzubringen.

F: Wie wichtig ist es, das Göttliche um etwas zu bitten?

MM: Wenn man etwas haben möchte – Liebe, Wahrheit oder Mut zum Beispiel – so muß man darum bitten. Wenn ihr Gott voll Liebe und Demut um etwas bittet, werdet ihr es erhalten. Aber ihr müßt aus ganzem Herzen bitten, damit euer Herz leer ist und Gott es füllen kann. Solange noch Stolz darin ist, kann Er es nicht in dem Maße füllen. Gott möchte euch alles schenken. Ihr müßt lernen, Ihn zu lassen. Dafür braucht ihr Hingabe. Der Lohn für diese Hingabe sind Seligkeit und Erkenntnis.

F: Worum soll ich bitten?

MM: Bitte um alles, so wie ein Kind seine Mutter um alles bittet, ohne sich zu genieren. Bleib nicht stehen bei Frieden im Geist oder einem reinen Herzen oder Hingabe. Verlange alles. Sei mit nichts zufrieden, was weniger ist als alles. Wenn du bittest, wirst du empfangen. Wenn du empfängst, mußt du tragen.

F: Ich habe von meinem Freund gehört, dass du Menschen hilfst, die Hilfe benötigen. Stimmt das?

MM: Ja.

F: Hilft es, wenn wir Probleme haben, Dir zu schreiben, oder ist beten genug?

MM: Die Devotees mit viel Herz wollen immer schreiben, ganz gleich um welches Problem es geht; sie wenden sich immer zur Mutter. Manche anderen – die mit viel Verstand – wollen nicht schreiben, weil ihnen nicht wohl dabei ist, daß ich ihre Probleme, die sie lieber geheim halten möchten, Schwarz auf Weiß habe. Im allgemeinen sollten die Menschen schreiben, wenn sie Probleme haben, und dann werden sie direkt Hilfe erhalten. Obwohl einige auch unmittelbare Gebetserhörungen erfahren, sind doch bei vielen die Gebete vielleicht nicht tief und aufrichtig genug, so daß sie nicht so schnell Hilfe bekommen können. Viele schieben das Berichten ihrer Probleme lange auf, wenn sie schließlich aber schreiben, kann es sein, daß sie sofort eine Antwort erhalten, lange bevor ihr Brief bei mir eingeht. Jeder muß für sich entscheiden, ob er schreibt oder nicht.

F: Wenn jemand um Deine Hilfe bittet, sagst Du einfach ja. Auf welche Weise hilfst Du?

MM: Es gibt verschiedene Arten von Licht für unter schiedliche Zwecke. Ich schicke dasjenige Licht, das gebraucht wird.

F: Wie greift die göttliche Gnade ein?

MM: Die göttliche Gnade greift oft ein, indem sie eine bestimmte Situation verändert. Andererseits ist es häufig weder möglich noch wünschenswert, das Karma vollkommen zu löschen. Die Gnade kann aber manche seiner Auswirkungen abändern.

F: Ich möchte in meinem Freundeskreis für Dich werben.

MM: Keine öffentliche Werbung! Wenn deine Freunde in deinem Kreis Hilfe brauchen, wenn sie Probleme haben, kannst du mit ihnen reden. Sie werden Hilfe bekommen. Ihr Glaube selbst wird wachsen.

F: Ich bin schmerzlich hin und her gerissen. Manchmal liebe ich Dich, manchmal wieder nicht. Kannst Du mir helfen?

MM: Es macht nichts, ob du mich liebst oder nicht. Wenn du Hilfe brauchst, helfe ich dir. Für die Hilfe gibt es keinerlei Vorbedingung.

F: Warum wird das Darshan so einfach durchgeführt, zum Beispiel ohne Gesang?

MM: Die Menschen sind zu geschäftig, sitzen selten still. In der Stille kann man mehr aufnehmen, weil alle Tätigkeiten auf einen Punkt konzentriert sind. Meine Lehre besteht darin, nur die Essenz zu vermitteln, das Göttliche, das Notwendige. Ich gebe jedem einzelnen genau, was er braucht. Paramatman ist still. Gott ist still. Alles kommt aus der Stille. In Stille kann mehr Arbeit getan werden. Die wahre Erfahrung von Glückseligkeit kennt keine Worte.

F: Während Deines Darshan verneigen wir uns vor Dir (Pranam), und Du nimmst unseren Kopf in Deine Hände. Was tust Du dabei?

MM: Auf dem Rücken der Menschen verläuft eine weiße Linie, von den Zehen bis zum Kopf. Eigentlich sind es zwei Linien, die bei den Zehen beginnend die Beine hoch laufen, sich unten an der Wirbel säule vereinigen und als eine Linie den Scheitel des Kopfes erreichen. Diese Linie ist dünner als ein Haar, und sie weist hier und da Verknotungen auf, die göttliche Personen auflösen helfen. Es ist ein sehr schwieriger Vorgang, und beim Lösen dieser Knoten muß mit großer Vorsicht vorgegangen werden, da Lebensgefahr besteht, falls der Faden reißt. Wenn ich euren Kopf halte, löse ich diese Knoten. Ich beseitige auch andere Hindernisse für eure Sadhana (spirituelle Praxis). Wenn ich euren Kopf berühre, steigt das Licht in der weißen Linie nach oben. Es zeigt, wie auf einer Skala, die Entwicklung eurer Sadhana. Wenn kein Fortschritt da ist, zeigt das Licht auf der Linie den Grad an, bis zu dem eure Sadhana zurückgegangen ist. Wenn das Licht ununterbrochen von den Zehen bis zum Scheitel geht, kann diejenige Person viele Er fahrungen und Visionen haben, obwohl manche Menschen auch ohne die weiße Linie Visionen und Erfahrungen haben. Erreicht die Linie den Scheitel, haben die Menschen den Paramatman-Darshan. Wenn die Linie über den Kopf hinausreicht, besteht eine ständige Verbindung mit Paramatman. Wenn eure Bemühungen nachlassen, sinkt das Licht in der Linie nach unten, wie ich schon sagte. Eines Tages fallt ihr vielleicht sogar von eurer Sadhana ab. Das ist eine große Krise, die aber verhindert werden kann. An der Vorderseite des Körpers sind zwei rote Linien, die bei den Zehen beginnen und seitlich an den Beinen allmählich aufsteigen. Sie haben die Tendenz, sich an der Basis der Wirbelsäule zu treffen, dort wo die beiden weißen Linien sich vereinigen. Falls die roten Linien die weiße erreichen, erlangt ihr die absolute Loslösung. Das geschieht aber selten und nur bei denjenigen, die die göttliche Shakti besitzen. Durch die Entwicklung der weißen und der roten Linien wird die Sadhana auf Dauer gefestigt, ohne Möglichkeit eines Abfallens. Wenn sich die roten Linien voll entwickeln, erreicht ihr bedeutende Höhen. Auch die weißen Linien sind hilfreich, die Erfahrungen derjenigen zu unterstützen, bei denen die Psyche geöffnet ist. Aber selbst wenn eine Öffnung der Psyche besteht, gibt es immer noch die Möglichkeit, daß sie sich wieder schließt. Die Öffnung der Psyche hat ihren Nutzen für das Sadhana, aber sie ist nicht genug. Die Festigung der weißen und roten Linien wird euch helfen, eure Psyche ständig offen zu halten. Wenn die Psyche mit einer Blüte vergleichbar ist, dann sind die Linien die Pflanze selbst.

F: Die Mutter erscheint furchtlos und stark während des Darshans.

Adilakshmi: Sie ist furchtlos, stark und anmutig zugleich. Fast zweihundert Augenpaare sind beim Darshan auf sie gerichtet, aber sie ist immer unbewegt und still, stets dieselbe.

Worte von Mutter Meera:

“Denk an Gott, versuchs.”- Mutter Meera

“Mach es Dir zur Gewohnheit, das Göttliche um alles zu bitten” – Mutter Meera

„Wenn du mich oder meine Hilfe brauchst, werde ich dir helfen, ganz gleich wie der Weg aussieht, dem du folgst. Für mich gibt es keinen Unterschied. Alle Wege führen zum selben Ziel, zur Verwirklichung des Göttlichen. “ – Mutter Meera

Darshan
Darshan ist die Übertragung von Liebe, Licht und Gnade. Mutter gibt Darshan in Stille.  Es ist ihr Geschenk an die Menschen, und wird unentgeltlich gegeben.

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