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Über Mutter Meera

Alles über Mutter Meera

Die Göttliche Mutter ist die schöpferische Kraft in der Natur. Sie wird in verschiedenen Kulturen unter vielen Namen verehrt. Sie ist der weibliche Aspekt der Gottheit.

Ein Avatar ist die Personifizierung des Göttlichen in einem menschlichen Körper. Mutter Meera ist die Verkörperung der göttlichen Mutter in einem menschlichen Körper.

Paramatman-Licht: Mutter Meera hat das Licht des Höchsten, Paramatman, herabgebracht, um die Entwicklung der Menschheit zu unterstützen.

1 - Mutter Meera

Wer ist Mutter Meera?

„Du kannst jedem Weg, jeder Religion, jedem Guru und jeder Technik folgen, ich werde für dich da sein, wenn du Hilfe und Segen brauchst.“ - Mutter Meera

Mutter Meera

Mutter Meera ist eine in Deutschland lebende Mystikerin, die gekommen ist, um Menschen zu helfen. Sie gibt den Darshan-Segen in ihrem Haus in Balduinstein und auf Reisen in verschiedene Länder und hält stille Meditationen. Darshan ist die freie Übertragung von Licht, Liebe und Gnade. Sie wurde am 26. Dezember 1960 in Chandepalle, einem Dorf in Telangana, Südindien, geboren. Sie wurde als junges Mädchen von Mr. Reddy entdeckt, der sie als Verkörperung der göttlichen Mutter, eines Avatars, erkannte.

Mutter Meera unterscheidet sich von traditionellen Lehrern, sie ist kein Guru umgeben von Schülern, ihre Rolle ist eher die einer mitfühlenden Mutter. Sie unterhält keine Organisation oder formale Struktur um sich herum. Sie gibt keine Kurse und lehrt keine bestimmte Meditationstechnik , empfiehlt jedoch Japa , die Wiederholung eines göttlichen Namens oder Mantras. Sie sagt, dass man alle Aktivitäten, Gedanken und Gefühle innerlich dem Göttlichen darbringen sollte.

Ihre Arbeit geschieht in Stille. Ihre Darshans und Meditationen finden in völliger Stille statt. Sie wirkt selbst als Präsenz, nicht durch Lehre und Vorträge. Jeder, unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit, ist herzlich willkommen, ihre Hilfe oder ihren Segen zu erhalten.

Mutters Rolle

In vielen Traditionen der östlichen Spiritualität wird angenommen, dass alle Wesen in ihrer innersten Natur im Wesentlichen eins sind, eins mit dem Höchsten Göttlichen – doch die meisten Menschen sind sich dieses Wissens nicht bewusst. Um diesen primären „Schleier der Unwissenheit“ zu lüften, kommen Avatare als Menschen mit einem klaren Bewusstsein der wahren Identität und all ihrer Implikationen auf die Erde und leben unter uns mit der Aufgabe, den Menschen die Realität ihrer wahren Natur zu zeigen und zu erkennen. Mutter Meera

Mutter Meera ist ein Avatar , die von Geburt an um ihre göttliche Identität und die Besonderheiten ihrer Arbeit weiß. Als Avatar bringt Mutter Meera eine neue Qualität des Bewusstseins und der spirituellen Kraft mit.

Ihre transformative Kraft zielt darauf ab, die spirituelle Entwicklung der Menschheit zu beschleunigen. Ihre Identität steht im Einklang mit der östlichen spirituellen Tradition, in der göttliche Wesen menschliche Gestalt annehmen, um andere zur Erkenntnis ihrer wahren Natur zu führen. Mutter behauptet nicht, der einzige Avatar zu sein, der derzeit auf der Erde arbeitet, denn viele sind jetzt hier, um das göttliche Werk zu vollbringen, einige bekannt, andere unbekannt.

Die Göttliche Mutter ist der weibliche Aspekt des Göttlichen und wird in vielen Kulturen unter verschiedenen Namen verehrt, beispielsweise als Jungfrau Maria, Kali, Isis und Durga. Sie repräsentiert verschiedene Qualitäten der göttlichen Manifestation. Die Göttliche Mutter stellt den dynamischen Aspekt der Gottheit dar und vermittelt Gottes Willen, Barmherzigkeit und Gnade. Die Vorstellung von Gott als Mutter mag im Westen ungewöhnlich sein, aber im Osten ist es eine uralte Art, das Göttliche zu betrachten und sich darauf zu beziehen – insbesondere in Indien, wo Gott sowohl als Wesen mit als auch ohne Form betrachtet wird. Gott ist sowohl als transzendent als auch als immanent bekannt, da er über allem steht und über alles hinausgeht, aber auch völlig frei ist, sich ewig in allen unzähligen Formen der gesamten Schöpfung zu manifestieren.

Das neue Licht

Nach indischer Tradition werden Avatare auf die Erde geschickt, um Menschen zu helfen. Mutter Meera hat ein bestimmtes Licht herabgebracht, das sie Paramatman-Licht nennt und das alle göttlichen Eigenschaften in sich trägt. Durch Darshan, aber auch durch Gebete und Meditation kann sich jeder diesem Licht öffnen, unabhängig von seinem eigenen Glauben oder seiner ethnischen Herkunft. Obwohl dieses Licht nicht völlig neu ist, ist es ein Katalysator für die Aktivierung des inneren Lichts in der menschlichen Seele. Die Aufgabe von Mutter Meera besteht darin, dieses Licht bewusst herabzubringen und die spirituelle Entwicklung der Menschheit zu fördern.


Der ganze Zweck meiner Arbeit besteht darin, das Paramatman-Licht herabzurufen und Menschen zu helfen. Dafür bin ich gekommen – um eure Herzen für das Licht zu öffnen. - Mutter Meera weitere Zitate →

2 - Q&A: Paramatman

Gott, Seele

Paramatman

Frage: Was ist Gott?
Mutter Meera: Was ist nicht Gott? Alles – Gutes wie Schlechtes – ist Gott. (A1, S.19)

F: Bitte beschreibe Paramatman.
MM: Paramatman ist unendliches Licht und der Ursprung von allem – des Seins, des Wissens, der Glückseligkeit, des Friedens, eines jeden Atman, einer jeden Seele. (A1, S.19)

F: Ist Paramatman männlich oder weiblich?
MM: Paramatman hat weder Gestalt noch Geschlecht. (A2, S.14)

F: In welcher Beziehung steht Adiparashakti zu Paramatman?
MM: Paramatman ist das Höchste. Alles kommt von Paramatman. (A2, S.14)

F: Wenn Paramatman der höchste Gott ist, ist es dann noch nötig, zu Gottheiten wie Brahma, Vishnu, Shiva, Durga usw. zu beten?
MM: Wenn du willst, kannst du zu jedem Gott beten, an den du glaubst. (A2, S.13)

F: Ich bin jetzt sechzig Jahre alt und habe seit meiner Kindheit Angst vor der Dunkelheit. Was soll ich tun?
MM: Glaube an Gott, und das Licht wird dich schützen, retten und dir helfen. (A2, S.182)

Das Paramatman Licht

F: Kommt das Paramatman-Licht jetzt herab?
MM: Das Licht kommt ständig herab. Manche sehen es bereits beim Darshan, andere sehen es außerhalb des Darshans. Jeder wird es irgend wann einmal wahrnehmen und verwandelt werden. (A2, S.13)

F: Was ist der Unterschied zwischen dem Paramatman- Licht und dem supramentalen Licht?
MM: Jedes Licht geht aus dem Paramatman-Licht hervor. (A2, S.13)

F: Wenn Du Deinen Körper verläßt, wird dann das Licht mit Dir fortgehen?
MM: Es wird bleiben, es wird weiter wirken. Jeder Avatar bringt ein bestimmtes Licht herab, das die Geschichte der Menschheit verändert. Wir müssen uns bemühen, das Licht zu offenbaren, das als Knospe in uns verborgen ist. Es muß aufblühen wie eine Blume. In allen Dingen, überall, in allen Wesen ist das Licht verborgen, und es muß offenbart werden. Wenn wir das mit ganzem Herzen versuchen, wird es uns gelingen. Ich möchte, daß das Paramatman-Licht überall erblüht. (A1, S.16)

Atman

F: Was ist Atman, die Seele?
MM: Der Atman kommt von Paramatman. So wie der Atman für den Körper unentbehrlich ist, so ist Paramatman notwendig für den Atman. Der Atman lenkt unsere Entwicklung und ist die Basis oder der Ursprung unserer physischen und feinstofflichen Körper. Er wirkt durch die verschiedenen Körper, um alles zu erfahren, und dann bringt er bei der Ver wirk lichung die gesamten Erfahrungen zurück zu Paramatman. (A1, S.138)

F: Welche Beziehung haben wir zur Seele?
MM: Die Seele agiert als Beschützer während unserer Leben und ist immer bei uns. Sie hat keine eigenen Wünsche. Sie ist nicht nur Zeuge oder Lenker, sondern unterstützt auch unsere Entwicklung. Frei vom Einfluß unserer Handlungen, bleibt sie während unserer Leben ständig bei uns, bis wir mit dem Göttlichen eins werden. (A1, S.138)

F: Ist es der Atman, der nicht um seinen göttlichen Ursprung weiß?
MM: Der Atman hat keine Wünsche und ist frei von Leid. Er kommt von Paramatman und hat die Eigenschaften des Lichts. Es ist nicht der Atman, der verwirklicht wird. (A1, S.138)

F: Manchmal habe ich die Vorstellung, daß Du meine Seele wegbrennst.
MM: Nein, deine Seele ist immer bei mir. Ich verbrenne die Hülle deiner Seele. Das Licht brennt sie weg, so daß deine Seele frei sein kann. Du mußt danach verlangen, daß das Feuer bleibt und seine Wirkung tut. Dieses Verlangen macht das Holz trocken. Wenn es nicht trocken ist, dauert es länger, bis es brennt. (A1, S.64)

F: Wie kann ich dieses „Wer bin ich?“ verwirklichen?
MM: Laß das „Ich“ los, und du wirst es wissen. (A1, S.65)


*A1 bezieht sich auf Mutter Meera, Antworten Teil 1 , A2 auf Mutter Meera, Antworten Teil 2 .

Weitere Fragen und Antworten:


3 - Q&A: Darshan

Darshan, Meditation

Darshan

Frage: Während Deines Darshan verneigen wir uns vor Dir (Pranam), und Du nimmst unseren Kopf in Deine Hände. Was tust Du dabei?
Mutter Meera: Auf dem Rücken der Menschen verläuft eine weiße Linie, von den Zehen bis zum Kopf. Eigentlich sind es zwei Linien, die bei den Zehen beginnend die Beine hoch laufen, sich unten an der Wirbelsäule vereinigen und als eine Linie den Scheitel des Kopfes erreichen. Diese Linie ist dünner als ein Haar, und sie weist hier und da Verknotungen auf, die göttliche Personen auflösen helfen. Es ist ein sehr schwieriger Vorgang, und beim Lösen dieser Knoten muß mit großer Vorsicht vorgegangen werden, da Lebensgefahr besteht, falls der Faden reißt. Wenn ich euren Kopf halte, löse ich diese Knoten. Ich beseitige auch andere Hindernisse für eure Sadhana (spirituelle Praxis).

Wenn ich euren Kopf berühre, steigt das Licht in der weißen Linie nach oben. Es zeigt, wie auf einer Skala, die Entwicklung eurer Sadhana. Wenn kein Fortschritt da ist, zeigt das Licht auf der Linie den Grad an, bis zu dem eure Sadhana zurückgegangen ist. Wenn das Licht ununterbrochen von den Zehen bis zum Scheitel geht, kann diejenige Person viele Erfahrungen und Visionen haben, obwohl manche Menschen auch ohne die weiße Linie Visionen und Erfahrungen haben. Erreicht die Linie den Scheitel, haben die Menschen den Paramatman-Darshan. Wenn die Linie über den Kopf hinausreicht, besteht eine ständige Verbindung mit Paramatman.

Wenn eure Bemühungen nachlassen, sinkt das Licht in der Linie nach unten, wie ich schon sagte. Eines Tages fallt ihr vielleicht sogar von eurer Sadhana ab. Das ist eine große Krise, die aber verhindert werden kann. An der Vorderseite des Körpers sind zwei rote Linien, die bei den Zehen beginnen und seitlich an den Beinen allmählich aufsteigen. Sie haben die Tendenz, sich an der Basis der Wirbelsäule zu treffen, dort wo die beiden weißen Linien sich vereinigen. Falls die roten Linien die weiße erreichen, erlangt ihr die absolute Loslösung. Das geschieht aber selten und nur bei denjenigen, die die göttliche Shakti besitzen.

Durch die Entwicklung der weißen und der roten Linien wird die Sadhana auf Dauer gefestigt, ohne Möglichkeit eines Abfallens. Wenn sich die roten Linien voll entwickeln, erreicht ihr bedeutende Höhen. Auch die weißen Linien sind hilfreich, die Erfahrungen derjenigen zu unterstützen, bei denen die Psyche geöffnet ist. Aber selbst wenn eine Öffnung der Psyche besteht, gibt es immer noch die Möglichkeit, daß sie sich wieder schließt. Die Öffnung der Psyche hat ihren Nutzen für das Sadhana, aber sie ist nicht genug. Die Festigung der weißen und roten Linien wird euch helfen, eure Psyche ständig offen zu halten. Wenn die Psyche mit einer Blüte vergleichbar ist, dann sind die Linien die Pflanze selbst. (A1, S. 79)

F: Warum wird das Darshan so einfach durchgeführt, zum Beispiel ohne Gesang?
MM: Die Menschen sind zu geschäftig, sitzen selten still. In der Stille kann man mehr aufnehmen, weil alle Tätigkeiten auf einen Punkt konzentriert sind. Meine Lehre besteht darin, nur die Essenz zu vermitteln, das Göttliche, das Notwendige. Ich gebe jedem einzelnen genau, was er braucht. Paramatman ist still. Gott ist still. Alles kommt aus der Stille. In Stille kann mehr Arbeit getan werden.Die wahre Erfahrung von Glückseligkeit kennt keine Worte. (A1, S. 78)

Japa, Meditation

F: Welche Art von Meditation sollten wir ausüben?
MM: Schließt die Augen, sitzt in Stille und macht Japa mit irgendeinem göttlichen Namen. (A1, S. 96)

F: Was ist Japa? Warum ist es so wichtig?
MM: Japa ist die Wiederholung des Namens desjenigen, an den wir glauben. Japa ist sehr wichtig. Japa beinhaltet nicht gewöhnliche Worte. Jeder göttliche Name ist erfüllt von göttlichen Schwingungen. Diese umgeben und beschützen uns und durchdringen unseren Körper und unser ganzes inneres Sein. Das Besinnen auf den göttlichen Namen schenkt unmittelbar Frieden und Glück und wendet uns vom Weltlichen zum Göttlichen. Für Japa gibt es keine festgelegte und begrenzte Zeit. Es ist sehr gut, den ganzen Tag Japa zu machen. Wenn das nicht geht, dann pflegt das Besinnen auf das Göttliche, wann immer es möglich ist. Japa können wir während jeder Tätigkeit machen. Es geht leichter bei einer körperlichen Tätigkeit ohne geistige Arbeit. Japa hilft uns, unser Bewußtsein zu reinigen, und macht unsere Sadhana mühelos. (A1, S. 96)


*A1 bezieht sich auf Mutter Meera, Antworten Teil 1 , A2 auf Mutter Meera, Antworten Teil 2 .

Weitere Fragen und Antworten:


4 - Q&A: Hingabe

Bhakti, Hingabe, Ergeben, Transformation

Hingabe

Frage: Warum ist die Hingabe an das Göttliche wichtig?
Mutter Meera: Wenn du Hingabe hast, wirst du alles erlangen. (A1, S. 116)

F: Wodurch wächst die Hingabe?
MM: Man sollte das aufrichtige Streben haben, Hingabe zu entwickeln, und aufrichtig zu Gott beten. (A1, S. 116)

F: Wie sollen wir Bhakti, Hingabe, üben?
MM: Es ist nicht nötig, Blumen und Räucherstäbchen darzubringen. All euer Tun könnt ihr darbringen. Doch erwartet nichts dafür. Liebt euren Meister aufrichtig und ergeben. (A1, S. 118)

F: Wie hört die Dualität im Bhakti auf?
MM: Dualität besteht, bis wir im Göttlichen aufgehen. Dann gibt es nur noch das Eine. Wenn unsere Liebe zum Meister wächst, verschmelzen wir allmählich mit dem Göttlichen. Der Vorgang verläuft langsam, damit wir einen wachsenden Geschmack vom Göttlichen haben können. Wenn es nicht langsam geht, kann es der Körper nicht fühlen; wenn wir es aber nicht fühlen, wächst die Hingabe nicht, die wir für unsere Umwandlung brauchen. Wenn wir die vollständige Verwirklichung erlangen, geht jeder Aspekt von uns in das Göttliche ein. (A1, S. 120)

F: Wenn wir die außerordentliche Stärke Deiner Liebe zu uns zu fühlen beginnen, bedeutet das, daß wir beginnen, sie zu erwidern?
MM: Es gibt nur eine Liebe und eine Energie. Wenn ihr das ahnt, beginnt ihr zu verstehen. (A1, S. 120)

Darbringung

F: Was ist Hingabe?
MM: Hingabe bedeutet, alle Handlungen dem Göttlichen darzubringen und mit größter Gewissenhaftigkeit dem zu folgen, was die Weisen raten. Eine wichtige Form der Hingabe ist es, nach den Regeln der gewählten Religion zu leben. (A1, S. 123)

F: Durch Dein Lehren in der Stille und das Herabbringen der Kraft des Paramatman-Lichts rufst Du zu sehr tiefer, sehr starker Hingabe auf. Bitte hilf uns, klar zu verstehen, was Hingabe ist.
MM: Dem Göttlichen alles darzubringen ist Hingabe. Unser Leben dem Göttlichen zu schenken ist Hingabe. Einfachheit ist Hingabe. Wenn wir einfach sind, löst sich das Ego von allein auf. Wenn wir einfach sind, kommen Antworten. Sich immer, wie groß wir auch sein mögen, daran zu erinnern, daß es etwas Größeres gibt – das Göttliche –, das ist Hingabe. Nicht egoistisch zu sein ist Hingabe. Demütig zu sein ist Hingabe. (A1, S. 120)

F: Bedeutet sich hinzugeben nicht, schwach zu sein?
MM: Nein. Wahre Hingabe ist nicht Schwäche. Sie ist das Stärkste, was ein Mensch vollbringen kann. Man muß stark sein, um alles herzugeben. (A1, S. 123)

F: Was bedeutet es, wenn in der Bhagavad-Gita Krishna dem Arjuna sagt, er solle auf die Früchte aller Handlungen verzichten?
MM: Wenn du denkst „Ich führe diese Handlung aus“ wirst du egoistisch. Statt egoistisch zu sein, bringe lieber alles dem Göttlichen dar. Wenn du dem Göttlichen alles darbringst, gibt es kein Ego. Wenn es kein Ego gibt, wirst du göttlich. (A1, S. 125)

Transformation

F: Kann man den von der weiblichen Energie gelenkten spirituellen Weg eher einen der Transformation als der Transzendenz nennen?
MM: Nein. Transformation ist nur eine Seite des Vorgangs. Transzendenz, Vereinigung mit dem Göttlichen, ist das Hauptziel des Menschen. Die göttliche Person, der Avatar, hat das Ziel, dem Menschen dabei zu helfen, im Göttlichen zu sein. Umwandlung ist nicht das letzte Ziel, doch befähigt sie die Menschen, die Vereinigung mit Gott leichter zu erreichen. (A1, S. 24)

F: Die Umgestaltung der Welt schließt eine Veränderung der banalsten wie auch der schwierigsten Aspekte des Lebens ein, nicht wahr?
MM: Es wäre keine Umgestaltung, wenn es das nicht bedeuten würde. Nichts darf ausgeklammert bleiben. Diejenigen, die mich lieben, werden sich mit allem in der Welt auseinandersetzen, mit aller Dunkelheit und mit allen Schwierigkeiten. Stellen sich die Leute vor, daß ich nicht arbeite oder daß der verwirklichte Mensch nicht arbeitet? Göttliche Arbeit ist die schwerste, und sie hat kein Ende. Ich fordere die Menschen auf, sich der ganzen Mühsal von Materie und Wirklichkeit zu stellen. Ich bin in einem Körper erschienen, um zu zeigen, daß dies möglich ist. Meine Gnade, meine Hilfe, mein Licht sind da, doch muß jeder sich auch selbst einsetzen. Die Menschen sollten nicht zu mir kommen, wenn sie nur vor etwas davonlaufen wollen. Ich bin nicht nur da, um Zuflucht zu gewähren; ich bin auch gekommen, um die Freude und die Kraft zu schenken, die für das Werk der Veränderung notwendig sind. Es gibt keine schnellen Antworten und einfachen Lösungen. (A1, S. 26)


*A1 bezieht sich auf Mutter Meera, Antworten Teil 1 , A2 auf Mutter Meera, Antworten Teil 2 .

Weitere Fragen und Antworten:


5 - Q&A: Avatare

Avatare, Göttliche Mutter, Gurus, Mutters Werk

Avatare

Frage: Avatare sind Inkarnationen des Göttlichen, die zur Erde herabgestiegen sind, um den Geschöpfen der Erde zu helfen. Ist ein Avatar jeweils die Inkarnation eines Aspektes des Göttlichen oder des gesamten Göttlichen?
Mutter Meera: Gott und der Avatar sind in einer Weise dasselbe und in anderer Weise verschieden. Der Avatar kommt aus Gott und hat die Macht und das Licht Gottes. Dennoch können wir einen Unterschied sehen, denn der Avatar hat einen menschlichen Körper, während Gott formlos ist und zugleich alle Gestalten besitzt. Jeder Avatar ist eine Teiloffenbarung des Göttlichen, des Paramatman. (A1, S. 43)

F: Welche Beziehung haben Avatare untereinander und zu Gott?
MM: Jeden Avatar kann man als eine Facette eines Diamanten, gleichzeitig aber auch als den ganzen Diamanten betrachten. Was wir sehen, ist eine Facette, doch ist der ganze Diamant sowohl hinter dieser Facette als auch um sie herum. (A1, S. 44)

Göttliche Mutter

F: Was ist der Unterschied zwischen Gott, der Shakti und der Göttlichen Mutter?
MM: Paramatman ist alles, die Shakti ist nur ein Teil, nur ein kleiner Teil seiner Macht und seines Lichtes. Paramatman erschafft alles, und die Shakti, die Götter und Göttinnen beschützen die Schöpfung. Die Shakti ist mächtiger als die Göttliche Mutter. Die Shakti ist formlos, auch wenn wir Sie uns in Gestalt vorstellen mögen. Sie wird getrennt von Paramatman angebetet und ist unabhängig von unseren Gebeten – Sie tut, was Sie will. Die Shakti ist nicht zu lenken. Wenn wir Sie anbeten, können wir uns Ihr nur ergeben. Die Göttliche Mutter hingegen erhört unsere Gebete. Sie empfindet Liebe zur Menschheit, beschützt sie und fördert Harmonie und Frieden. (A1, S. 21)

F: Obgleich die Mutter immer da gewesen ist, hat es den Anschein, als ob man sich im Westen ihrer erst jetzt zunehmend bewußt würde.
MM: Die Menschen haben schon immer sowohl die Göttliche Mutter als auch Gott verehrt. Der einfache Mensch hat immer daran geglaubt, daß z.B. die Jungfrau Maria göttlicher Natur ist, auch wenn die Kirche das erst spät offiziell anerkannte. Sich dem Göttlichen zu öffnen, das ist wichtig. Ob es die Shakti ist oder Gott, spielt keine Rolle. (A1, S. 23)

Gurus

F: Sollten wir Gurus folgen?
MM: Das kommt auf den Guru an. Unter außergewöhnlichen Umständen kann ein Guru notwendig, ja sogar entscheidend wichtig für die spirituelle Entwicklung sein. Im allgemeinen ist es am besten, direkt zum Höchsten zu beten oder sich Ihm durch eine seiner göttlichen Inkarnationen zu nähern. Das ist nützlicher. Wenn ein menschlicher Guru dir Belehrungen gibt, die dich in deinem Herzen dem Göttlichen näherbringen, so höre zu, sei dankbar und befolge sie. Aber sei dir über die Grenzen jedes menschlichen Gurus im klaren. Er kann nur die Richtung weisen, er kann dich nicht zum Ziel bringen. Wenn du Gott sehen willst, warum bittest du Ihn nicht direkt? (A1, S. 53)

Mutters Werk

F: Du hast das Paramatman-Licht herabgebracht, um das Werk der globalen und individuellen Transformation beschleunigen zu helfen. Hat Dein Wirken noch andere Aspekte, neben dem Herabbringen des Lichts?
MM: Ich bin gekommen, um zu sagen, daß alle Wege, die die Menschen beschreiten, gleich gut sind und zu Gott führen und daß die Gläubigen deshalb den Weg jedes anderen achten sollten. Moslem, Christen, Hindus, Buddhisten oder Angehörige anderer Religionen – sie mögen an ihrem Glauben festhalten, doch sollten sie sich nicht gegenseitig hassen oder bekämpfen. Welchen Weg auch immer jemand beschreitet, er kann zu mir kommen, und ich werde ihm helfen, sich auf das Göttliche zu besinnen, und ihm Frieden und Glück schenken, wenn er in Not ist. (A1, S. 11)

F: Ist es Deine Absicht, eine Religion zu gründen?
MM: Nein. Das Göttliche ist das Meer. Alle Religionen sind Flüsse, die zum Meer hinführen. Manche Flüsse machen große Schleifen. Warum nicht direkt zum Meer gehen? (A1, S. 14)


*A1 bezieht sich auf Mutter Meera, Antworten Teil 1 , A2 auf Mutter Meera, Antworten Teil 2 .

Weitere Fragen und Antworten:


6 - Mr. Reddy - Der göttliche Bote

Der Mann, der Mutter Meera der Welt brachte.

Mr. ReddyBalgur Venkat Reddy – allgemein Mr. Reddy genannt – war ein spiritueller Sucher und Mentor von Mutter Meera . Er war ihr Onkel, traf sie aber erst 1972 zum ersten Mal, als sie etwa 11 Jahre alt war.

Er wurde am 7. Dezember 1925 in einem kleinen Dorf in Südindien geboren. Als er jung war, las er ein Buch über Sarada Devi , die Frau von Sri Ramakrishna. Zu dieser Zeit entwickelte er eine tiefe Sehnsucht nach der göttlichen Mutter. Mr. Reddy traf im Laufe seines Lebens viele Heilige und spirituelle Personen. Er begann, spirituelle Lehrer aufzusuchen. Im Jahr 1952 lernte er Avadhuta Chinnamma kennen, die seine spirituelle Lehrerin wurde. Von 1956 bis 1973 war er Mitglied des Shri Aurobindo Ashrams und Anhänger von Mirra Alfassa , genannt „Sweet Mother“.

1972 lernte Mr. Reddy Mutter Meera kennen, die damals ein junges Mädchen war und in seinem Heimatdorf Chandepalle lebte. Er erkannte in Mutter, die damals Kamala Reddy hieß, das junge Mädchen, das er schon in jungen Jahren in seinen Visionen gesehen hatte. Mr. Reddy war beeindruckt von Mutters Präsenz und Wissen. Er wurde bald ihr Mentor und unterstützte sie auf ihrer spirituellen Reise. Zum Beispiel gab er ihr eine Schulausbildung und brachte sie 1974 in den Shri Aurobindo Ashram, der Mutter Meera mit der spirituellen Arbeit von Shri Aurobindo und Sweet Mother verband. Hier traf Mutter auch ihre enge Schülerin und spätere Sekretärin Adilakshmi und viele andere spirituell Suchende und begann, ihnen Darshan zu geben.

Nachdem er die göttliche Mutter in ihr erkannt hatte, gab sich Mr. Reddy ihr völlig hin und widmete ihr den Rest seines Lebens. 1979 reisten sie zum ersten Mal nach Kanada und 1982 ließen sich Mutter Meera, Mr. Reddy und Adilakshmi in Deutschland nieder.

Mr. Reddy teilte bis zu seinem Tod im Jahr 1985 weiterhin sein spirituelles Wissen und seine Einsichten mit anderen. Sein Erbe lebt durch die spirituelle Präsenz von Mutter Meera und den vielen Suchenden auf der ganzen Welt, die ihren Darshan erhielten, weiter.

Mr. Reddy:

„Es gibt nichts anderes, was ich mir von diesem oder einem anderen Leben wünsche, als bei ihr zu sein, ihre Arbeit zu tun und ihr so viel wie möglich zu nützen.“

Mutter Meera und Adilakshmi:

„Diese Heilige Seele ist jedem immer hilfreich. Deine aufrichtigen Gebete werden beantwortet und Wunder werden geschehen.“   weitere Zitate →

7 - Mutter über das Christentum

Mutter Meera über Jesus und Mutter Maria

Jesus

Was genau brachten Jesus und Krishna zur Erde?
Mutter Meera: Jesus symbolisierte das Opfer. Krishna brachte Liebe und Frieden und tötete einige der Asuras (Dämonen) der damaligen Zeit. (A1, S. 48)

Wissen Avatare von Anfang an, daß sie göttlicher Herkunft sind, oder erwacht dieses Wissen erst langsam in ihnen? Hat z. B. Jesus nicht erst in seinem späteren Leben seine göttliche Mission erkannt?
MM: Jesus wußte von Anfang an, daß er der Sohn Gottes war. Die wechselnden Erfahrungen im Leben eines Avatars haben mehr damit zu tun, der Welt deutlich zu machen, wer Er bzw. Sie ist. (A1, S. 48)

Ich glaube an Jesus. Muß ich mit meinem Glauben an Ihn aufhören und an Dich glauben?
MM: An wen du auch glaubst, glaube mit ganzem Herzen. Alle göttlichen Inkarnationen gleichen sich. Sei aufrichtig und offen, dann wird meine Hilfe dir immer zuteil werden. (A1, S. 76/7)

Meiner Meinung nach ist Jesus Christus nicht Gott, aber er liebt die Menschen; er ist ein Liebender der Menschheit.
MM: Jeder urteilt nach seinem Wissen und seiner Erfahrung. (A2, S. 16)


Mutter Maria

Christus ist der Sohn Gottes, doch viele verehren die Jungfrau Maria.
MM: Beide symbolisieren die Liebe und die Tat. Beide sind groß. Größe lässt sich mit Worten nicht erklären. (A2, S. 17 )

Ist die Jungfrau Maria ein Avatar?
MM: Daran besteht kein Zweifel. (A1, S. 48)

Welchen Aspekt der Göttlichen Mutter drückt Sie im besonderen aus?
MM: Sie verkörpert das Mitgefühl. (A1, S. 48)

Ich glaube, Jesus ist größer als Maria.
MM: Du kannst glauben, was du für richtig hältst, aber es ist so, dass beide unterschiedliche Funktionen haben. Sie kamen zu unterschiedlichen Zwecken. Man kann nicht urteilen, dass einer größer sei als der andere. (A2, S. 16)

Ist Maria in dieser Zeit von besonderer Bedeutung?
MM: Das Göttliche ist zu allen Zeiten dasselbe. (A2, S. 17)

In der katholischen Kirche nimmt das Interesse an Maria immer mehr zu. Könntest Du etwas über den Zweck Ihres Wirkens sagen?
MM: Bei Maria gibt es die Qualität der Mutterschaft. Sie erscheint, um ihre Kinder zu beschützen. (A1, S. 51)

Ist es wirklich die heilige Jungfrau, die in Medjugorje erscheint?
MM: Ja, Sie erscheint dort. (A1, S. 51)

Werden Maria oder Jesus sich wieder inkarnieren?
MM: Weil es den Menschen schwer fällt zu glauben, daß eine leibliche Verkörperung wirklich Jesus oder Maria sein könnte, zeigen Sie sich in Erscheinungen wie in Medjugorje. (A1, S. 51)


Avatare

Obgleich die Mutter immer da gewesen ist, hat es den Anschein, als ob man sich im Westen ihrer erst jetzt zunehmend bewußt würde.
MM: Die Menschen haben schon immer sowohl die Göttliche Mutter als auch Gott verehrt. Der einfache Mensch hat immer daran geglaubt, daß z.B. die Jungfrau Maria göttlicher Natur ist, auch wenn die Kirche das erst spät offiziell anerkannte.Sich dem Göttlichen zu öffnen, das ist wichtig. Ob es die Shakti ist oder Gott, spielt keine Rolle. (A1, S. 23/4)

Hast Du viel Leid und Schmerzen erfahren, dadurch daß Du die Verkörperung angenommen hast?
MM: Jeder leidet – das Göttliche, der Mensch, selbst die bösen Mächte –, allerdings auf verschiedenen Ebenen. So viele heilige Wesen litten schwer. Christus wurde gekreuzigt, Aurobindo hatte große Not mit seinem Bein, Ramakrishna litt an Kehlkopfkrebs. Für körperlichen Schmerz kann man Medizin bekommen. Welche Medizin gibt es für göttlichen Schmerz? (A1, S. 35/6)

Christus rettete Diebe und Prostituierte. Hat der Avatar die Macht, eine außergewöhnliche Vielfalt von Menschen zu retten?
MM: Ja, der Avatar hat die Macht, jeden Menschen und jedes Karma zu ändern. (A1, S. 73)

Könntest Du die Kraft des Namens erklären?
MM: Jede Silbe eines göttlichen Namens – z. B. Krishna oder Jesus – enhält Schwingungen, die die Atmosphäre verwandeln. Jedes Objekt, an das wir wiederholt denken, erzeugt seine eigene Schwingung. Obwohl Mantras stark und machtvoll sind, spüren wir vielleicht nicht gleich ihre Wirkung, doch es werden sich Ergebnisse einstellen. Man kann die Unterschiede in den Schwingungen von Worten spüren. Durch den Gebrauch eines Wortes kann man Dinge verändern. (A1, S. 99)

Gott ist formlos. Aber ist es, um das Göttliche zu lieben, nicht notwendig, einen der Aspekte Gottes zu lieben, der Gestalt angenommen hat, z B. Krishna oder Jesus?
MM: Man kann das Göttliche direkt oder auch durch Götter, Engel und Gurus lieben. (A1, S. 16)


Das Christentum

Ursprünglich glaubte ich an Jesus, aber nach einiger Zeit verlor ich den Glauben an Ihn. Dann sah ich Dein Foto im Haus meines Freundes und mein Glaube erneuerte sich wieder. Nach vielen Jahren bei Dir kehrte ich zu meinem Glauben an Jesus zurück, glaubte aber auch noch an Dich. Jetzt habe ich den Glauben an Dich verloren.
MM: Es ist gut, dass du zu deinem Glauben an Jesus zurückgekehrt bist; das ist wichtig. Dass du an mich nicht mehr glaubst, ist nicht so wichtig. Den Glauben an Jesus wieder gewonnen zu haben ist wichtig. Bete zu Jesus und gib dich in Gottes Hand. (A2, S. 124)

Wie denkst Du über das Christentum?
MM: Die Größe des Christentums liegt darin, der Menschheit zu helfen. (A2, S. 124)

Der Dalai Lama hat geschrieben, wir sollten besonders unsere Feinde achten, da sie uns Geduld und Vergebung lehren. Ist das so?
MM: Auch Jesus sagte das, und es ist eine große Wahrheit. Es ist leicht, seine Freunde zu lieben. Wenn man aber in seinem Herzen ein tiefes Mitgefühl für seine Feinde empfindet, dann macht man wirklich Fortschritte und lernt die Macht der Liebe. (A1, S. 63/4)


*A1 bezieht sich auf Mutter Meera, Antworten Teil 1 , A2 auf Mutter Meera, Antworten Teil 2 .

Weitere Fragen und Antworten: